Fit im Netz
 

Identität im Netz

Das Preisgeben von persönlichen Daten wie vollständigen Namen, Adresse, Handynummer etc., ermöglicht es Fremden, einen im "echten" Leben aufzuspüren oder zu belästigen. Es ist daher entscheident die Einstellungen "Privatsphäre" in den Social-Communitys zu optimieren.

Wahre deine eigene Identität.

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Identitätsdiebstahl und falsche Identitäten

Identitätsdiebstahl
Die Tatsache, dass das virtuelle Gegenüber im Netz nicht physisch erfassbar und somit nicht begreifbar ist, macht es nahezu unmöglich, zu verifizieren, ob die Angaben, Posts und Comments echt sind, also wirklich von der Person stammen, unter deren Namen sie veröffentlicht wurden. Das kann dann besonders problematisch werden, wenn Menschen im Netz die Identität anderer annehmen, um diese bloßzustellen. Das besonders tückische daran: Oft weiß der Betroffene gar nichts von seiner "zweiten Online-Existenz". Die Anonymität im Netz macht es zunächst einmal schwerer, den Urheber zu finden. Es ändert nichts daran, dass auch im Netz das Allgemeine Strafrecht gilt. Man sollte den jeweiligen Plattformbetreiber über den Rechtsverstoß unterrichten.
Eine problematische Entwicklung lässt sich im Zusammenhang mit einer sehr subtilen Form von Cyber-Mobbing feststellen: der Identitätsklau (oder Impersonation).

Bei einer weiteren Form des Identitätsdiebstahls verwendet der Täter Identifizierungsdaten eines Dritten, um dessen Identität anzunehmen. So verschafft sich der Täter Zugang zu Web-Angeboten, wie z.B. einem eBay-Account, und wickelt dort unter fremden Namen Geschäfte ab. Dem Identitätsdiebstahl kann Phishing oder ein ähnlicher Angriff vorausgehen. Möglich ist aber auch, dass sich der Täter nichtgeheime Daten eines Dritten aus anderer Quelle verschafft hat.
Zudem versuchen Kriminelle, bestehende Nutzer-Accounts zu hacken, um diese Identität für ihre Betrügereien zu nutzen. Das über das Nutzerprofil erlangte Wissen kann dazu beitragen, das Vertrauen zu untermauern und Freunde zu täuschen. "Unechte" Profile werden zunehmend dazu genutzt, Personen zu schaden: Diebe können so zum Beispiel ausspionieren, wann jemand im Urlaub ist und die Wohnung leer steht.

Scheinidentitäten
Die Täter verwenden nicht die Identität eines Dritten, sondern bauen unter Angabe falscher Identifizierungsdaten eine nichtexistierende Scheinidentität auf.

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Tipp: Regelmäßige Selbstsuche! Schon einmal sich selbst über eine Personensuchmaschine wie z. B. www.yasni.de oder www.123people.de gesucht? Die regelmäßige Selbstsuche gehört heute zur „Onlinehygiene”.

Ein interessanter Artikel dazu: www.suchradar.de


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Weitere interessante Links:

Identitätsdiebstahl in der Krimpedia. Die Krimpedia ist ein Projekt des Institut für kriminologische Sozialforschung der Universität Hamburg und wird von Lehrenden und Studierenden gefüllt.
www.pcwelt.de/ratgeber/Blossgestellt-So-sicher-ist-Ihre-Online-Identitaet-341602.html

"So sicher ist Ihre Online-Identität" - der Artikel auf der Website des Magazins PC Welt.
www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-01/identitaetsdiebstahl-selbsterfahrung?page=all

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Quellen


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